Eindrücke zur Arbeitsreise Januar 2020 an der Schule Elimu ya Kenya

Wir sind gut angekommen und sind dabei, uns an 32°C zu gewöhnen. Der erste Tag war gefüllt mit Objektbegehung und Meeting mit Lilian und Judith. Heute nun auch die ersten konkreten Festlegungen/Entscheidungen. Das Wasserprojekt ist in trockenen Tüchern. Mr. Maluki hat den Zuschlag von uns erhalten und starter noch diese Woche. Das Projekt soll im März/April realisiert sein. Wir haben die Zahlungen entsprechend hart ausgehandelt. Jetzt freuen wir uns auf den Start der Bauarbeiten.

Nun ist auch dieser Tag geschafft. Und was für einer! Geldumtausch auf der Barclaybank – natürlich mit Problemen (Geldmenge). Nun müssen wir noch 2x zum Umtausch. Meeting mit unserem Schulmanagement: Kosteneinsparung und Einnahmensicherung.
Morgen ist die erste Jubiläumsveranstaltung mit Schülern und Lehrern. Wir sind gespannt!

Nach einem zweiten erfolgreichen Geldumtauschtermin am Morgen, ging es zur Schule. Die Feierstunde zu 10 Jahre Schule stand an. Doch als wir auf dem Grundstück ankommen, flattert rot-weißes Absperrband vor der Brücke über den Wassergraben. Die Fa. Maluki hatte bereits heute den Start der Bauarbeiten vollzogen! Ein super Gefühl machte sich in uns breit. Und es ging zügig voran.
Das positive Grundgefühl wurde dann noch mehr gepusht. Wir sahen ein fast 90 minütiges Programm aller Klassen: Gesang, Texte und traditionelle Tänze. Schade, dass Ihr das nicht miterleben konntet.
Die Prämien für Lehrer und Personal haben wir dann noch im Anschluss ausgegeben.

Es geht Schlag auf Schlag, sodass wir aufpassen müssen, einen kühlen Kopf zu bewahren.
Aber die Entscheidungen müssen letztendlich hier, zeitnah und in Abstimmung mit dem Management getroffen werden: Schulbus.
Heute sind wir aktiv geworden und haben uns 2 Angebote angeschaut – ein Tagesausflug! 2,5 Std. Anfahrt, 2 Std. anschauen (oben, drinnen, unten). Verhandeln als ob…. und dann zum nächsten Bus. Spätestens morgen Vormittag müssen wir uns entscheiden.

Mit der Tasche voller Plüschtiere, gesammelt von der Klasse 6.2 des Roman-Herzog-Gymnasiums, Schmölln,
machte ich mich auf den Weg in unseren schulintegrierten Kindergarten. Einige aus der kleinen Gruppe schauten neugierig,
Mit wenigen englischen Worten erklärte ich die Aktion und packte die Kuscheltiere aus.
Was dann passierte machte den Stress der letzten Tage vergessen.

Der Arbeitsbesuch an unserer Schule neigt sich dem Ende entgegen und wir sehen wichtige Ergebnisse.
Kanalbau und Schulbus waren die größten Aufgaben.
Wie unsere Kinder die Ankunft ihres Schubusses feiern.

Am Samstag fand die Feier zum 10-jahrigen Bestehen der Schule „Altenburger Land“ statt. Der Abend war eine tolle Erfahrung.
Die Party ist ausschließlich vom Management der Schule organisiert worden und nahm nach Anlaufschwierigkeiten (statt 16:00 ging es erst 18:00Uhr richtig los) richtig Fahrt auf.
Festansprache, Grußworte von Ehrengästen, Anschnitt der Geburtstagstorte und ein Buffet aus unserer Schulküche rundeten die Feier ab. Super.
Die „Location“ war schon besonders: der Hallerpark unweit unserer Unterkunft, gestiftet von Lafarge (Bamburi-Zement) als grünen Oase mit ein paar kleineren Wildtieren besetzt. Der Pavillon ist leicht in einen Teich hineingebaut.
Nach dem Essen entludt sich dann das afrikanische Temperament, und das bei eine Luftfeuchte, kaum Wind und stabil hoher Temperatur!
Wir hörten von den Gästen nur positives und konnten es ebenfalls bestätigen. So gegen 22:30Uhr löser sich die Party dann auf.

Heute ist der letzte Tag unseres Arbeitsbesuches.
Nach einem sonnigen und ruhigen Sonntag, stand heute das letzte Meeting an.
Lob und Kritik einerseits und klare Aufgabenbesprechung für die nächsten 5 Monate prägten das Gespräch:
Schulbus, Regenwasserkanal und der stärkere Ausbau der Kontakte zu den Elternvertretern,
der Nachbarschule und dem MP zur Befahrbarkeit unserer Schulstraße waren die Hauptpunkte.
Die Bauarbeiten zum „Entwässerungs Projekt“ gehen gut voran und ein paar kleine Reparaturen hat die Fa. Maluki auch schon erledigt.
Das war’s. Jetz gehts zum Flugplatz und zurück in die Heimat!

Veraendere noch heute ein Leben

Solange Armut, Ungerechtigkeit und Ungleichheit fortbestehen, kann keiner von uns wirklich ruhen. Es braucht nicht viel, um ein Leben zu ändern. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf und machen Sie den Unterschied.